Mit E-Autos beladener Laster in Flammen: A14 wieder frei
Halle-Trotha/Löbejün - Am Donnerstagabend geriet ein Lastkraftwagen auf der A14 zwischen Halle-Trotha und Löbejün in Sachsen-Anhalt in Brand. Die Autobahn musste Richtung Magdeburg voll gesperrt werden, konnte erst am Freitagmorgen wieder freigegeben werden.

Wie die Polizeiinspektion Halle (Saale) auf TAG24-Anfrage bestätigte, geriet die Vorderachse des Fahrzeugs gegen 18.35 Uhr in Brand.
Die Brandursache ist noch nicht bekannt.
Der Lastkraftwagen hatte sechs E-Autos der Marke Kia geladen. Binnen kurzer Zeit fingen fünf der geladenen Fahrzeuge Feuer.
Wie die Polizei später am Abend mitteilte, konnte der 54-jährige Fahrer den Laster auf dem Standstreifen abstellen. Er blieb glücklicherweise unverletzt.
Die A14 Richtung Magdeburg war vollgesperrt. Erst gegen 9 Uhr am Freitagmorgen wurden alle Fahrbahnen wieder freigegeben. So lange dauerten die Bergungs- und Aufräumarbeiten.

Sachschaden im fünfstelligen Bereich
Der Sachschaden am Laster und dem Anhänger beläuft sich auf rund 65.000 Euro. Die geladenen Fahrzeuge erlitten teilweise Totalschaden, die Summe des Schadens beträgt rund 115.000 Euro.
Auch an der Fahrbahn, Leitplanke und Böschung entstanden Schäden, die am Freitag geprüft werden sollten.
Wie TAG24 vom Ort des Geschehens erfuhr, sollen ungefähr 130 Kameraden von 20 Feuerwehren aus Halle und dem Salzlandkreis im Einsatz gewesen sein.
Erstmeldung am 28. August um 21.09 Uhr, zuletzt aktualisiert am 29. August um 9.23 Uhr
Titelfoto: Tom Musche