Magdeburg - Auf der A14 bei Magdeburg wurde ein Schwerlasttransport in der Nacht auf Donnerstag zur Verkehrsbehinderung. Die Strecke Richtung Braunschweig musste für mehrere Stunden teilweise gesperrt werden.
Der Vorfall ereignete sich gegen 3.27 Uhr, als der Fahrer des Transporters sein Fahrzeug plötzlich an einer Baustelle auf Höhe der Schrotebrücke zum Stehen brachte.
Wie die Polizeiinspektion Magdeburg mitteilte, befürchtete der 56-Jährige, dass er die Baustellenabsperrung aufgrund der Breite seines Gefährts eventuell berühren oder sogar beschädigen könnte.
"Eine Überprüfung vor Ort ergab, dass die Ladung des Transporters schmaler war als die tatsächlich vorhandene Durchfahrbreite in der Baustelle", so eine Sprecherin der Polizei.
Zudem lagen die erforderlichen Genehmigungen vor, sodass das Durchfahren grundsätzlich möglich gewesen wäre.
Durch Einsatzkräfte der Autobahnpolizei sowie Mitarbeitende der Autobahn GmbH konnte die Baustellenabsperrung etwas erweitert werden, sodass der Schwerlasttransporter anschließend sicher passieren konnte.
Bis zum Abschluss der Maßnahmen musste der rechte Fahrstreifen für etwa fünf Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde links an der Baustelle vorbeigeführt. Den Fahrer sowie das verantwortliche Unternehmen erwarteten nun eine Kostenrechnung für den Polizeieinsatz.