Heftige Lkw-Unfälle auf der A2: Gleich zwei Tote!

Schermen - Am Dienstagnachmittag kam es auf der A2 gleich zu mehreren Verkehrsunfällen, bei denen zwei Menschen lebensbedrohlich verletzt wurden. Ein weiterer Beteiligter starb.

Zwei Personen wurden nach einem Unfall mit drei Lkw lebensbedrohlich verletzt.
Zwei Personen wurden nach einem Unfall mit drei Lkw lebensbedrohlich verletzt.  © Polizeiinspektion Magdeburg

Gegen 14.20 Uhr übersah eine Lkw-Fahrerin das Stauende vor einer Baustelle nahe der Anschlussstelle Burg-Zentrum und rauschte frontal in einen haltenden Laster.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Sattelzug auf einen Dritten aufgeschoben. Die Unfallverursacherin sowie ihr Beifahrer wurden im Fahrerhaus eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr geborgen werden, das teilte die Polizeiinspektion Magdeburg mit.

Die beiden wurden lebensbedrohlich verletzt und mussten mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Andere Verkehrsteilnehmer wurden nicht verletzt.

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Wie die PI Magdeburg am Mittwochmorgen mitteilte, erlag die 38-jährige Unfallfahrerin in der Nacht ihren Verletzungen. Informationen zum Gesundheitszustand ihres Beifahrer gibt es derzeit nicht.

Zwei der Lastkraftwagen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich auf etwa 250.000 Euro.

Im Rahmen der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Richtungsfahrbahn Hannover vollgesperrt werden.

Ein weiterer Auffahrunfall endet tödlich

Nur wenige Stunden später ereignete sich eine identische Situation: Gegen 15.25 Uhr übersah ein 40-Jähriger das Stauende bei Burg-Ost und rauschte mit seinem Transporter in einen vorausfahrenden Lkw.

Der Unfallverursacher wurde durch den Aufprall in seinem Fahrerhaus eingequetscht. Zwar konnte er geborgen werden, jedoch kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die A2 blieb noch bis in die frühen Abendstunden voll gesperrt. Für insgesamt sechs Stunden war der Verkehr Richtung Hannover eingeschränkt.

Originalmeldung vom 5. Juli um 17.26 Uhr, aktualisiert am 6. Juli um 8.56 Uhr.

Titelfoto: Polizeiinspektion Magdeburg

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