Unfall mit einem Toten (†19) und drei Schwerletzten auf der A3: Cupra ungebremst in Hang katapultiert
Montabaur - Auf der A3 bei Montabaur (Rheinland-Pfalz) ist in der Nacht zum Sonntag ein mit vier Personen besetzter Cupra Ateca von der Fahrbahn abgekommen und wurde in die Bäume eines angrenzenden Hangs katapultiert. Ein 19-Jähriger verstarb noch an der Unfallstelle, die anderen drei Insassen wurden mit schweren Verletzungen teils mit Hubschraubern in Krankenhäuser transportiert.
Wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag sagte, war der Wagen mit Münchner Kennzeichen auf der A3 in Richtung Köln unterwegs, als er gegen 4 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Diez aus noch unbekannter Ursache rechts von der Fahrbahn abkam.
Anschließend sei der Cupra ungebremst durch den begrünten Bereich der Auf- und Abfahrt gefahren und vom Bordstein schließlich in den Hang geschleudert worden.
Wie der Polizeisprecher weiter berichtet, konnten die Rettungskräfte das Auto wegen seiner instabilen Lage in dem unzugänglichen Gelände nicht erreichen.
Zunächst hätten deshalb Äste abgeschnitten und Bäume gefällt werden müssen, um die medizinische Versorgung der Insassen überhaupt erst zu ermöglichen.
Rettungshubschrauber brachten die beiden Schwerstverletzten ins Krankenhaus
Während für den 19-Jährigen, der im Fond gesessen hatte, jede Hilfe zu spät kam, wurde die 35 Jahre alte Fahrerin mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Beifahrer und Ehemann (35) und ein weiterer, 23-jähriger Insasse erlitten schwerste Verletzungen. Rettungshubschrauber flogen sie in die Uni-Kliniken in Gießen beziehungsweise Mainz.
Für die Bergungs- und Rettungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme war die A3 für etwa drei Stunden voll gesperrt.
Abschließend sagte der Sprecher, dass zur genauen Ursache des Unfalls noch keine konkreten Aussagen getroffen werden können. Hier liefen die Ermittlungen, an denen auch ein Gutachter beteiligt ist.
Titelfoto: Stefan Sauer/dpa
