Geisterfahrer-Crash mit zwei Toten: Verletzte außer Lebensgefahr

Ottersweier - Nach einem tödlichen Geisterfahrer-Unfall auf der A5 im Kreis Rastatt Anfang März sind die Ermittlungen nun abgeschlossen.

Das Wrack des zerstörten BMW liegt am 7. März auf der Fahrbahn der A5 nahe Ottersweier.
Das Wrack des zerstörten BMW liegt am 7. März auf der Fahrbahn der A5 nahe Ottersweier.  © ER24 / Einsatz-Report24

Wie berichtet, geschah das Unglück am 7. März zwischen den Anschlussstellen Bühl und Achern.

Ein tschechischer BMW-Fahrer (†40) war gegen 0.30 Uhr auf der Südfahrbahn entgegen der Fahrtrichtung unterwegs.

Anschließend krachte der BMW frontal in einen Ford-Kleinbus, besetzt mit acht Polen (30-49 Jahre).

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Ein Insasse (†33) des Busses starb noch an der Unfallstelle, der BMW-Fahrer später im Krankenhaus.

Die Ermittler gehen davon aus, dass beide Männer nicht angeschnallt waren.

Die sieben Verletzten kamen in umliegende Krankenhäuser nach Karlsruhe, Rastatt, Lahr, Baden-Baden und Achern.

Wie die Polizei am heutigen Montag mitteilt, sind die Ermittlungen des Verkehrsdienstes Baden-Baden abgeschlossen. "Diese konnten jedoch nicht mehr zu Tage bringen, an welcher Stelle der Unfallverursacher falsch auf die Autobahn auffuhr oder möglicherweise sogar auf dieser wendete", wie es in einer Pressenotiz heißt.

Todesopfer in Heimatländer überführt

Und: "Über die im Fahrzeug verbauten technischen Systeme konnten aufgrund des Zerstörungsausmaßes ebenfalls keine weiteren Erkenntnisse zum Unfall- und Vorunfallgeschehen erlangt werden."

Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurde die Unfallakte nun der Staatsanwaltschaft übersandt.

"Während beide Todesopfer in deren Heimatländer überführt wurden, befinden sich drei Unfallbeteiligte noch in deutschen Krankenhäusern für weitere medizinische Behandlung. Von Lebensgefahr wird derzeit nicht mehr ausgegangen", schreiben die Beamten abschließend.

Titelfoto: ER24 / Einsatz-Report24

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