Motorradfahrer schwer verletzt: Hubschrauber-Einsatz auf A6
Viernheim - Die A6 wurde gleich zweimal voll gesperrt! Zunächst zwischen Viernheim und Mannheim, kurz darauf zwischen dem Autobahndreieck Viernheim und dem Autobahnkreuz Viernheim. Unter anderem musste ein Rettungshubschrauber auf der Autobahn landen, um einen schwer verletzten Motorradfahrer in eine Klinik zu bringen.
Der erste Unfall ereignete sich am Donnerstag gegen 17.40 zwischen dem Autobahndreieck Viernheim und der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen, wie die Polizei in Südhessen mitteilte.
Demnach hatte sich auf der Fahrbahn in Richtung Osten ein Stau gebildet. Ein 24 Jahre alter Motorradfahrer aus Darmstadt fuhr mit seiner Maschine zwischen den stehenden Wagen.
Zeitgleich wollte eine 61-jährige Frau aus Ludwigshafen mit ihrem Auto von links nach rechts wechseln. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Motorrad des 24-Jährigen.
Der junge Mann stürzte und erlitt dabei schwere Verletzungen. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes waren rasch vor Ort und versorgten den 24-Jährigen, der im Anschluss per Rettungshubschrauber in ein nahe liegendes Krankenhaus geflogen wurde.
Die Fahrbahn in Richtung Saarbrücken wurde für etwa eine halbe Stunde voll gesperrt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei insgesamt auf etwa 10.000 Euro.
Lastwagen-Gespann kippt um: Mehrstündige Vollsperrung der A6
Nur wenig später kam es zwischen dem Autobahndreieck Viernheim und dem Autobahnkreuz Viernheim zu einem zweiten Unfall.
Der 58 Jahre alte Fahrer eines mit einem Kleinbagger beladenen Lastwagen-Gespanns verlor gegen 17.50 Uhr aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über den Lkw.
Das Lastwagen-Gespann geriet ins Schlingern und kippte um. "Der unzureichend gesicherte Bagger fiel auf die Fahrbahn", ergänzte ein Sprecher.
Der Lkw-Fahrer und sein Beifahrer erlitten jeweils leichte Verletzungen. Sie wurden von Sanitätern versorgt. Zudem wurde das Auto einer 27-Jährigen aus dem Kreis Offenbach durch umherfliegende Fahrzeugteile beschädigt.
Die Fahrbahn der A6 in Richtung Norden wurde für rund drei Stunden voll gesperrt. Bei diesem Unfall beläuft sich der Sachschaden nach Schätzung der Polizei insgesamt auf rund 30.000 Euro.
Die Ermittlungen zu den beiden Crashs nahe Viernheim dauern an.
Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

