Drei Autos krachen auf A66 ineinander: Audi-Fahrerin (43) erleidet schwere Verletzungen
Gründau - Bei einem Unfall auf der A66 bei Gründau (Main-Kinzig-Kreis) wurden am Dienstagabend insgesamt vier Personen verletzt, eine 43 Jahre alte Frau erlitt schwere Verletzungen. Zudem fahndet die Polizei nach einem Lkw-Fahrer, der in den Crash verwickelt war, aber einfach weitergefahren ist.
Wie ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen mitteilte, wollte eine 18-jährige Autofahrerin mit ihrem Ford gegen 18.40 Uhr an der Anschlussstelle Gründau-Rothenbergen auf die Autobahn auffahren, als sie aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihren Wagen verlor, in die rechte Betonleitwand krachte und dort stehenblieb.
Die 43-Jährige, die in einem Audi bereits auf der A66 unterwegs war, musste deshalb stark abbremsen. Daraufhin wich der Laster hinter dem Audi nach links aus, wobei der Fahrer oder die Fahrerin vermutlich einen Tesla übersah, der sich auf der linken Spur von hinten näherte.
Dessen 30-jähriger Fahrer versuchte nun seinerseits, dem Lkw auszuweichen, kollidierte dadurch allerdings mit dem Audi, der gegen den Ford geschoben wurde.
Polizei fahndet nach am Unfall beteiligten Lkw
Dabei wurde die Audi-Fahrerin schwer verletzt, die 18-Jährige im Ford sowie der Tesla-Fahrer und seine Beifahrerin (30) erlitten leichte Verletzungen.
Der Rettungsdienst brachte die vier Verletzten ins Krankenhaus. Für die Bergungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme war die A66 in Fahrtrichtung Hanau laut Polizei bis etwa 21.15 Uhr voll gesperrt. Der entstandene Schaden wird auf 30.000 Euro geschätzt.
Gegen den unbekannten Lkw-Fahrer, der aufgrund seines Ausweichmanövers an dem Unfall beteiligt war, ermittelt die Polizei nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
In diesem Zusammenhang werden auch Zeugen gesucht. Der Anhänger des Lasters soll ein MSP-Kennzeichen (Landkreis Main-Spessart) besitzen, welches auf "491" endet. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 069/8098-5699 entgegen.
Titelfoto: 5VISION.NEWS
