Mega-Asteroid bedroht die Erde! NASA nennt mögliches Einschlagsdatum

Washington - Laut der US-Raumfahrtbehörde NASA nimmt ein Asteroid gigantischen Ausmaßes Kurs auf die Erde. Er eilt mit rasanter Geschwindigkeit durchs All und könnte uns schon in wenigen Jahren treffen.

Der Asteroid 2018 LF16 könnte frühestens in fünf Jahren auf die Erde treffen. (Symbolbild)
Der Asteroid 2018 LF16 könnte frühestens in fünf Jahren auf die Erde treffen. (Symbolbild)  © 123RF

Das Monstrum, das die Kennung 2018 LF16 trägt, sei mit 213 Metern Länge doppelt so groß wie der Big Ben in London. So berichtet es der britische "Daily Star". Zuletzt habe ihn die NASA am 16. Juni dieses Jahres gesichtet.

Derzeit rast er mit einer Geschwindigkeit von mehr als 33.844 Meilen pro Stunde durch den Weltraum und könnte laut aktueller Berechnungen in nur fünf Jahren in die Erde einschlagen. Da das Gestein 62 verschiedene potenzielle Flugbahnen mit Kurs auf den Planeten aufweist, ist eine verlässliche Prognose jedoch mehr als schwierig zu treffen.

Die Astronomen gehen davon aus, dass der Asteroid 2018 LF16 frühestens am 8. August 2023 auf die Erde treffen könnte. Weitere mögliche Auswirkungen in naher Zukunft fallen auf den 3. August 2024 und den 1. August 2025. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es wirklich dazu kommen wird, ist aber zum Glück überschaubar.

Tatsächlich schätzt die NASA, dass der Asteroid eine Chance von eins zu 30 Millionen hat, auf unseren Planeten zu prallen. Die US-Weltraumbehörde wird den gewaltigen Gesteinsbrocken dennoch weiterhin im Auge behalten.

Schließlich könnte ein Aufprall verheerende Folgen haben. Er hätte eine Einschlagskraft von 50 Megatonnen. Nicht auszumalen, mit welcher Zerstörung diese Wucht einhergehen würde. "Wenn diese Körper die Erde treffen, können sie regionale Schäden in einem ganzen Land oder sogar einem Kontinent verursachen", weiß Astronom Patrick Michel.

Im Jahr 1908 machte der letzte bekannte Asteroideneinschlag weite Teile des sibirischen Tunguska-Waldes dem Erdboden gleich. Aufgrund der Abgelegenheit gab es damals keine Toten oder Verletzten.

Titelfoto: 123RF


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