Wegen Özil und Gündogan: AfD-Weidel will Nationalmannschaft nicht anfeuern

Köln - Zwei Tage vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft hat Alice Weidel erklärt, sie habe Probleme, der deutschen Nationalmannschaft zu applaudieren.

Alice Weidel begründet ihre Haltung mit dem Treffen der beiden Nationalspieler mit dem türkischen Präsidenten Erdogan.
Alice Weidel begründet ihre Haltung mit dem Treffen der beiden Nationalspieler mit dem türkischen Präsidenten Erdogan.  © DPA

In der WDR-Sendung "1zu1" sagte die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag: "Ich muss ganz ehrlich sagen, so wie die Nationalmannschaft, die ja nur noch die Mannschaft heißt, aufgestellt ist, habe ich da schon Probleme, insgesamt für die deutsche Mannschaft zu applaudieren."

"Solange man Gündogan und Özil, die offensichtlich ein Problem mit unserem Staat haben, da auch zulässt", begründete Weidel ihre Ablehnung.

Die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Mesut Özil hatten sich am 13. Mai in London mit dem türkischen Präsidenten Erdogan getroffen, was zu Kritik geführt hatte (TAG24 berichtete).

Die Sendung "1zu1" wird am Mittwoch (13. Juni) um 9.20 Uhr im WDR Fernsehen ausgestrahlt.

Titelfoto: DPA


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