Glätte-Frust bei Ricarda Lang: Jetzt schießt sie gegen den Nabu!

Berlin - Laut dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) ist die private Nutzung von Streusalz in Berlin ab sofort wieder untersagt. Das nervt auch Ricarda Lang (32).

Ricarda Lang (32) reagiert empört über den Beschluss der privaten Verwendung von Streusalz in Berlin.
Ricarda Lang (32) reagiert empört über den Beschluss der privaten Verwendung von Streusalz in Berlin.  © Bernd Weißbrod/dpa

"Sorry aber was für ein Wahnsinn! Ältere Menschen verlassen teilweise ihre Wohnung nicht mehr, weil sie Angst haben, sich zu verletzen und dann geht man gerichtlich gegen eine pragmatische Lösung vor", schrieb die ehemalige Grünen-Chefin auf X.

Für sie sei so etwas ein Bärendienst für gesellschaftliche Mehrheiten für Naturschutz.

Am Dienstag hatte Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner (53, CDU) sich für einen leichteren Einsatz von Tausalz und dafür notwendige gesetzliche Änderungen ausgesprochen.

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Angesichts der anhaltenden Extremglätte kündigte die Senatsverwaltung für Umwelt noch am Freitagnachmittag an, dass Verkehrssenatorin Ute Bonde (58, CDU) eine rechtliche Grundlage für den Einsatz von Auftaumitteln auf Berlins Gehwegen schaffen werde.

Nun ist damit wieder Schluss. Der Nabu ging vor dem Verwaltungsgericht Berlin dagegen vor. Die Richter kamen zu dem Schluss, dass der Verfügung der Umweltverwaltung die notwendige rechtliche Grundlage fehlte.

Das Winterwetter sorgte auch im Fernverkehr der Deutschen Bahn zwischen Berlin und Hannover für zahlreiche Ausfälle.

Auch in den kommenden Tagen ist keine Wetterbesserung in Sicht: Berlin und Brandenburg bleiben - wie andere Teile Deutschlands auch - weiterhin eine gefährliche Rutschpartie.

Titelfoto: Bernd Weißbrod/dpa

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