Fressnapf will Marktposition weiter ausbauen und geht dafür ins Ausland

Krefeld - Deutschlands größte Heimtierbedarfskette Fressnapf will in Zukunft vor allem im Ausland wachsen.

Europaweit plant die Heimtierbedarfskette Fressnapf in diesem Jahr die Eröffnung von rund 120 neuen Läden.
Europaweit plant die Heimtierbedarfskette Fressnapf in diesem Jahr die Eröffnung von rund 120 neuen Läden.  © Federico Gambarini/dpa

Europaweit plane das Unternehmen in diesem Jahr die Eröffnung von rund 120 neuen Läden, sagte Fressnapf-Gründer und Eigentümer, Torsten Toeller (56), der Deutschen Presse-Agentur. Nur rund 20 der Neueröffnungen dürften nach seinen Worten auf den deutschen Heimatmarkt entfallen.

"Der Großteil des Wachstums und das stärkere Wachstum wird in den anderen europäischen Ländern stattfinden", sagte Toeller. In Deutschland betrieb Fressnapf Ende vergangenen Jahres 947 Geschäfte.

Insgesamt sieht der Unternehmer in der Bundesrepublik noch Platz für rund 150 neue Fressnapf-Filialen. "Um die 1100 Läden könnten es am Ende werden", meinte der Unternehmer. Das größte Potenzial sehe der Marktführer in Deutschland aber in der Modernisierung der bereits bestehenden Märkte.

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Ohnehin werde es immer schwieriger, geeignete Standorte für neue Filialen zu finden. "Das gleicht der Suche nach einer Stecknadel im Heuhaufen."

Auch im Onlinehandel will Fressnapf Toeller zufolge seine Marktposition in Deutschland und Europa weiter ausbauen. "Wir wissen, dass wir da aufholen müssen", sagte er.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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