Insolvenzgeld oder Lohn? Gewerkschaft fordert Klarheit für Galeria-Beschäftigte

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Von Christian Rothenberg

Düsseldorf - Nach dem Insolvenzantrag des Warenhausunternehmens Galeria fordert die Gewerkschaft Verdi die Verantwortlichen des Verfahrens auf, rasch Klarheit zu schaffen.

Ob und welche Galeria-Standorte schließen müssen, ist noch offen. Der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen läuft vorerst weiter. (Symbolfoto)
Ob und welche Galeria-Standorte schließen müssen, ist noch offen. Der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen läuft vorerst weiter. (Symbolfoto)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Für die Beschäftigten sei weiterhin unklar, ob ihr Gehalt durch Galeria abgesichert sei oder Insolvenzgeld gezahlt werde, sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer. "Wir fordern, dass diese offenen Fragen von den zuständigen Stellen schnellstmöglich geklärt werden."

Zimmer bezeichnete die Situation bei Galeria als schwierig. "Entscheidend ist für uns, dass die Beschäftigten verlässlich und direkt informiert werden, wie es weitergeht."

Sie fürchteten um ihre eigene Existenz und die ihrer Familien. "Es darf nicht sein, dass die Beschäftigten die Fehler der Chefetagen austragen müssen."

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Die Verantwortlichen müssten jetzt zusammen mit Belegschaft und Betriebsräten an einer tragfähigen Perspektive arbeiten.

Ob die rund 12.000 Beschäftigten Insolvenzgeld erhalten, ist bislang offen. Über die Bewilligung entscheidet die Bundesagentur für Arbeit - wann, ist unklar.

Das Amtsgericht Düsseldorf hat inzwischen das vorläufige Insolvenzverfahren für Galeria angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt wurde der Rechtsanwalt Frank Kebekus.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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