Job-Beben bei Aldi Süd: Discounter baut mehr als 1200 Stellen ab
Von Christian Rothenberg
Mülheim an der Ruhr - Der Discounter Aldi Süd streicht einem Medienbericht zufolge 1250 Stellen in Mülheim an der Ruhr.
Der größte Teil davon entfällt demnach auf die internationale IT- und Digitalsparte Aldi DX.
"Ziel ist es, perspektivisch rund 1250 Stellen bis Ende 2027 abzubauen", teilte der Discounter der "Lebensmittel Zeitung" mit. "Aldi Süd optimiert seit jeher Prozesse und Strukturen."
In diesem Zusammenhang habe das Unternehmen nun angekündigt, im Bereich Aldi International Services erstmals ein Freiwilligenprogramm umzusetzen. Auch im internationalen Einkauf fallen dem Bericht zufolge Stellen weg.
Auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur teilte die Aldi-Süd-Holding in Salzburg lediglich mit: "Zu internen Angelegenheiten sowie zu Spekulationen äußern wir uns nicht."
Aldi International Services ist der internationale Service- und Verwaltungsbereich von Aldi Süd, in dem zentrale Funktionen wie IT und Einkauf gebündelt sind. Bei Aldi DX sind laut Internetseite rund 3900 Menschen beschäftigt.
Auch Deutschlandzentrale von Aldi Süd betroffen
Bereits im Januar war bekannt geworden, dass Aldi Süd Hunderte Stellen in seiner Deutschlandzentrale streicht.
Betroffen waren Arbeitsplätze in den Bereichen Buchhaltung, Personal und Einkauf. Zu den Gründen äußerte sich der Konzern damals nicht konkret.
Titelfoto: Andreas Arnold/dpa
