WOW! Die drei bauten Sachsens größten Schneemann





Sachsens größter Schneemann und 
seine Schöpfer: Robin (11), Jonas (5) und Papa Alexander Queck (35).
Sachsens größter Schneemann und seine Schöpfer: Robin (11), Jonas (5) und Papa Alexander Queck (35).

Eibenstock - Mann, ist der groß, Mann! Zwei Tage schuftete Familie Queck aus Eibenstock im SchwEISse ihres Angesichts, baute den wohl größten Schneemann Sachsens.

Ein Schneegigant der Superlative: 6,50 Meter ist er hoch und zehn Tonnen schwer. Die Nase ist ein orange lackierter Rettich (so große Möhren gibt es nicht). Die Augen sind Blumentopfuntersetzer. Der Schal ist acht Meter lang, der Hut einen Meter hoch, aus Holz und Alu.

„Die Kinder wollten es“, sagt Papa Alexander Queck (35) schmunzelnd. Seine Jungs Jonas (5) und Robin (11) haben kräftig mit angepackt. Die Fertigung lief teils maschinell unter Papas Regie. „Ich habe Schneestücke ausgefräst.“ Die wurden dann von starker Männerhand mittels Stampfer verdichtet, geschnitten und gestapelt - fertig war das Prachtstück in der Sosaer Straße 19. Es darf besichtigt werden.

Papa Queck: „Damit der Schneemann sich nicht langweilt, bestanden die Jungs auf einem kleinen Bruder.“ Der ist drei Meter groß, hört auf den Namen Olaf und hat tatsächlich Ähnlichkeit mit seinem Namensgeber, dem Schneemann aus dem Kulttrickfilm „Frozen“.

Der deutsche Schneemann-Rekordhalter reckte sich im fränkischen Bischofsgrün (Fichtelgebirge) gen Himmel: Im Jahr 2006 gebaut, erreichte er eine Höhe von 12,80 Metern. Den Weltrekord halten die Amerikaner mit 37,21 Metern. Der Riese stand 2008 in Bethel (US-Staat Maine).

Deshalb traurig, Herr Queck? „Nein!“ Es gehe nicht um Rekorde, sondern um strahlende Kinderaugen. Aber trotzdem: „Nächstes Jahr bauen wir einen, der größer ist als unser jetziger!“ Franken, zieht euch warm an...

Der kleine Bruder des Schneeriesen heißt Olaf und ist rund drei Meter 
groß.
Der kleine Bruder des Schneeriesen heißt Olaf und ist rund drei Meter groß.