40 Meter lang und 90 Tonnen schwer: Hier rollt eine Fertigbrücke mitten durch NRW-Stadt
Wuppertal - Insgesamt sieben Fertigbauteile werden im Laufe von zwei Tagen an die Baustelle für die neue Brücke an der Waldeckstraße in Wuppertal geliefert. Der erste Sondertransport fuhr in der Nacht auf Donnerstag unter Polizeischutz über die Autobahn und durch das Stadtgebiet, der zweite folgt am frühen Freitagmorgen.
Mit einer Länge von 40 Metern und einem Gewicht von jeweils bis zu 90 Tonnen ist es eine echte Mammutaufgabe, die Fertigteile bis zur Baustelle zu bringen.
Kein Wunder also, dass es durch den Transport im Bereich Bockmühle sowie auf der Lenneper Straße und der Heckinghauser Straße kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen kommt - schließlich müssen die riesigen Transporter teilweise entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung manövrieren.
Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, werden in den Straßen Bockmühle und Kleine Straße provisorische Halteverbotszonen eingerichtet. Damit die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering bleiben, werden die Lieferungen vor Beginn des morgendlichen Berufsverkehrs durchgeführt.
Diese Maßnahmen seien laut der Stadt Wuppertal notwendig, um den Schwertransporten ausreichend Raum für die Passage durch enge Kurvenbereiche zu verschaffen. Gleichzeitig bleibe so die Erreichbarkeit für Rettungskräfte allerdings jederzeit gewährleistet.
Für die Installation der Fertigteile steht an der Baustelle bereits seit der vergangenen Woche ein mobiler Schwerlastkran bereit.
Titelfoto: Matthi Rosenkranz
