Körperverletzung aus politischem Motiv? Jetzt ermittelt der Staatsschutz
Düsseldorf - Nach einem Körperverletzungsdelikt am Rathausufer in Düsseldorf ermittelt der Staatsschutz gegen zwei Männer und zwei Frauen.
Ersten Ermittlungen zufolge war das spätere Opfer gegen 20.36 Uhr am Dienstagabend in Begleitung seiner Freundin am Rhein spazieren. Dabei trug er einen schwarzen Pullover mit einem in Gold aufgedruckten "IDF (Israel Defense Force)"-Emblem.
Plötzlich sollen ihn die beiden Frauen angesprochen und israelfeindlich beleidigt haben. Im weiteren Verlauf mischten sich auch die beiden männlichen Verdächtigen in das Streitgespräch an, ehe sie den Mann mit Schlägen und Tritten attackierten.
Erst als aufmerksame Zeugen eingriffen, ließ das Duo von seinem Opfer ab. Ein Helfer wurde dabei leicht verletzt.
Die beiden Angreifer sowie die zwei Frauen konnten derweil unerkannt entkommen.
So werden die Gesuchten beschrieben
Zeugenangaben zufolge werden die männlichen Verdächtigen als etwa 20 Jahre alt und von nordafrikanischem Aussehen beschrieben. Einer der Gesuchten hatte dunkle, schulterlange und gelockte Haare und trug einen auffälligen, roten Jogginganzug. Der andere war überwiegend dunkel gekleidet und hatte kurze, dunkle Haare.
Eine der beiden Frauen soll zudem zwischen 20 und 25 Jahre alt sein. Auch sie wurde von Zeugen als nordafrikanisch aussehend beschrieben. Sie soll eine kräftige Statur und lange, dunkelbraune Haare haben. Bekleidet war sie mit einem Pullover und einer dunklen Hose. Daneben soll sie stark aufgespritzte Lippen und ein auffälliges Make-up getragen haben.
Zeugen, die Angaben zu der Tat oder den Beteiligten machen können, werden gebeten, sich beim Staatsschutz unter der Rufnummer 0211/870-0 zu melden.
Titelfoto: Laszlo Pinter/dpa
