Zahl der Patienten in NRW-Kliniken erneut gestiegen
Von Yuriko Wahl-Immel
Düsseldorf - In Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen sind 2025 rund 4,3 Millionen Patientinnen und Patienten stationär behandelt worden.
Das war ein Anstieg um ein Prozent und zugleich das dritte Plus in Folge, wie das Statistische Landesamt mitteilte.
Schaue man länger zurück, so seien es über sieben Prozent weniger stationär behandelte Personen gewesen als vor Beginn der Corona-Pandemie.
Zwischen 2015 und 2019 war die Zahl der vollstationären Behandlungsfälle in den rund 300 NRW-Krankenhäusern von 4,5 Millionen auf 4,7 Millionen angestiegen, dann aber im ersten Pandemiejahr 2020 um knapp 14 Prozent auf 4,0 Millionen gefallen.
Laut Statistik waren im vergangenen Jahr 50.460 Ärztinnen und Ärzte hauptamtlich in den Krankenhäusern beschäftigt. Das waren 1,8 Prozent mehr als noch 2024.
Die Beschäftigtenzahl im Pflegedienst sei mit 135.565 Personen um 3,7 Prozent höher ausgefallen als im Vorjahr. Viele arbeiten nach wie vor in Teilzeit - der Anteil habe unverändert bei rund 47 Prozent gelegen.
Die Zahl der Betten verringerte sich IT.NRW zufolge leicht auf 110.208. Die errechnete Bettenauslastung lag 2025 damit im Schnitt bei knapp 73 Prozent.
Titelfoto: Marijan Murat/dpa
