4000 Fans, Lichtshow und jede Menge Hits: OMD rocken auch nach Jahrzehnten noch

Von Nico Schimmelpfennig

Halle (Saale) - Die Open-Air-Saison auf der Peißnitzinsel neigt sich dem Ende, doch am Mittwochabend wurde noch einmal ordentlich aufgedreht. Als OMD loslegten, war schnell klar: Diese Synthpop-Ikonen haben auch nach mehr als vier Jahrzehnten nichts von ihrer Energie verloren.

Die Band Orchestral Manoeuvres in the Dark (OMD) verlängerte ihre Tour und machte Halt in Halle.  © Nico Schimmelpfennig

Aufgrund der großen Nachfrage und der erfolgreichen Vorverkäufe wurde die Tour von Orchestral Manoeuvres in the Dark für den Sommer 2026 erweitert. Eine der Stationen: die Open-Air-Bühne in Halle.

Etwa 4000 Menschen kamen zusammen, um gemeinsam zu Hits wie "Enola Gay", "Maid of Orleans", "Locomotion" und "Sailing on the Seven Seas" zu feiern. Begleitet wurde das Konzert von einer beeindruckenden Lichtshow.

Frontmann Andy McCluskey (67) sorgte dabei nicht nur musikalisch für Stimmung. Immer wieder wandte er sich an das Publikum, erzählte kleine Anekdoten, streute einige Brocken Deutsch ein. Sein typisch britischer Humor sorgte für zusätzliche Sympathiepunkte.

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Mit mehr als 40 Millionen verkauften Tonträgern und einer mittlerweile über vier Jahrzehnte währenden Karriere gehören OMD zu den prägenden Pionieren des Synthpop und New-Wave.

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Vor etwa 4000 Fans wurde zusammen auf der Peißnitzinsel gefeiert.  © Nico Schimmelpfennig

Auch nach Jahrzehnten: OMD begeistert Publikum

Die 67 Jahre hat man Andy McCluskey nicht angemerkt.  © Nico Schimmelpfennig

Andy McCluskey und Paul Humphreys (66) zusammen mit ihrer Band, bestehend aus Martin Cooper und Stuart Kershaw beweisen an diesem Abend eindrucksvoll, dass das Alter keine Rolle spielen muss.

Mit erstaunlicher Energie bewegten sie sich über die Open-Air-Bühne und interagierten mit dem Publikum. Sie spielten dabei kaum einen Song, bei dem nicht irgendwo mitgesungen, gewippt oder getanzt wurde.

Viele der Melodien dürften nahezu jedem schon einmal im Radio oder Fernsehen begegnet sein.

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Obwohl einige der Stücke bereits seit Jahrzehnten zum Repertoire von OMD gehören, haben sie live nichts von ihrer Strahlkraft verloren. Die Songs entfalten auch heute noch eine besondere Atmosphäre: mal tanzbar und kraftvoll, mal nachdenklich und melancholisch.

So wurde das Konzert auf der Peißnitzinsel zu einem gelungenen Spätsommerabend voller Nostalgie, Energie und vor allem: guter Musik.

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