Krähenfüße vor dem Haus, Fassade mit Farbe beschmiert: Warum wird Rentnerin seit Jahren terrorisiert?

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Wendemark – Für eine Frührentnerin aus Wendemark (Landkreis Stendal) in der Altmark ist das eigene Zuhause seit Jahren kein sicherer Rückzugsort mehr.

Die Fassade des Wohnhauses wird immer wieder beschmiert. (Symbolbild)
Die Fassade des Wohnhauses wird immer wieder beschmiert. (Symbolbild)  © 123RF/viatkin

Immer wieder sollen Unbekannte ihr Grundstück beschädigen und die 64-Jährige sowie ihren beeinträchtigten erwachsenen Sohn damit in Angst versetzen, berichtet der MDR.

Die Frau lebe seit rund 20 Jahren am Ortsrand des rund 200-Einwohner-Dorfes. Lange sei alles ruhig gewesen. Doch seit etwa zwei bis drei Jahren komme es immer wieder zu Sachbeschädigungen rund um ihr Haus.

Die Liste der Vorfälle ist lang: Ein Auto wurde beschädigt, Zäune sollen zerschnitten, Überwachungskameras zerstört und Fenster sowie Fassaden mit schwarzer Farbe beschmiert worden sein.

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Auch zwei lebensgroße Strohpuppen auf einer Hollywoodschaukel wurden laut dem Medienbericht mutwillig zerstört.

Besonders gefährlich wurde es zuletzt am vergangenen Wochenende. Die Frau entdeckte auf einem Feldweg vor ihrem Haus sogenannte Krähenfüße.

Dabei handelt es sich um spitze Metallteile, die Reifen beschädigen oder Menschen verletzen können. Die 64-Jährige trat nach eigenen Angaben in eines der Teile und musste wegen einer Schnittverletzung am Fuß im Krankenhaus behandelt werden.

Besucher trauen sich nicht mehr auf Grundstück

Diese sogenannten Krähenfüße wurden vor dem Haus und das Auto der Frau gelegt. (Symbolbild)
Diese sogenannten Krähenfüße wurden vor dem Haus und das Auto der Frau gelegt. (Symbolbild)  © Boris Roessler/dpa

Für die Betroffene geht es längst nicht mehr nur um den materiellen Schaden. Laut dem MDR schlafen sie und ihr Sohn aus Angst häufig erst in den frühen Morgenstunden.

Nachts bleibe im Haus das Licht eingeschaltet. Auch Familie und Besucher würden inzwischen von Besuchen absehen, weil sie sich auf dem Grundstück nicht mehr sicher fühlen.

Der Schaden soll sich inzwischen auf einen vierstelligen Betrag summiert haben, heißt es. Dazu kommen weitere Kosten für Zäune, Kameras und weitere Schutzmaßnahmen.

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Die Polizei bestätigte dem Sender für das vergangene Wochenende zwei Einsätze in Wendemark. Die Vorfälle seien an die Kriminalpolizei übergeben worden.

Weitere Details nannte das Polizeirevier Stendal mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht.

Titelfoto: Bildmontage: Boris Roessler/dpa, 123RF/viatkin

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