Nach langer Trockenheit: Pegelstände an der Elbe steigen - Waldbrandgefahr sinkt
Von Simon Kremer
Magdeburg/Dresden - Nach den historisch niedrigen Pegelständen steigt das Wasser an der Elbe wieder deutlich.
Wie aus Daten der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes hervorgeht, stiegen die Pegelstände in Sachsen und Sachsen-Anhalt seit Freitag teils um 17 bis 45 Zentimeter.
Während beispielsweise die Elbe an der Strombrücke in Magdeburg am Dienstag noch einen Tiefstand von 34 Zentimetern erreicht hatte, lag der Wasserstand am Sonntag bei 63 Zentimetern.
Im sächsischen Schöna stieg das Wasser von 70 Zentimetern auf mehr als 1,20 Meter wieder an.
Demgegenüber sank die Waldbrandgefahr überall. In Sachsen galt am Sonntag landesweit die niedrigste Waldbrandstufe eins. Auch in Sachsen-Anhalt fielen die Gefahrenstufen auf die beiden niedrigsten Warnstufen.
Lediglich in der Altmark gilt zum Teil noch eine mittlere Gefahrenstufe. In der vergangenen Woche galt teilweise in einigen Gebieten die höchste Waldbrandstufe fünf.
Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
