Unfall-Hotspots: Hier kracht es in Sachsen-Anhalt besonders oft

Magdeburg - Auf Sachsen-Anhalts Straßen gibt es einige Stellen, an denen es besonders häufig kracht. Ein Unfallatlas zeigt jetzt, wo es im vergangenen Jahr die meisten Unfälle mit Verletzten oder Toten gab.

Einer der größten Unfall-Hotspots in Sachsen-Anhalt war die Abfahrt der A14 bei Lüderitz (Landkreis Stendal). (Archivfoto)  © Screenshot/Facebook/Feuerwehr Lüderitz

Besonders auffällig ist dabei die A14 bei Lüderitz (Landkreis Stendal). Im Bereich der damaligen Autobahnabfahrt wurden 2025 insgesamt 17 Unfälle registriert.

Die Stelle war schon länger als Unfallschwerpunkt bekannt. Schließlich endete die A14 dort bis vor wenigen Monaten, weshalb der Verkehr von der Autobahn auf die B189 geleitet werden musste.

Inzwischen hat sich die Situation allerdings verändert: Ende Juni 2026 wurde das nächste Teilstück der A14 zwischen Lüderitz und Stendal-Süd freigegeben.

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Auch in Magdeburg gibt es einen auffälligen Unfallschwerpunkt. Auf der Lübecker Straße am Nicolaiplatz krachte es laut Statistik im vergangenen Jahr elfmal.

Insgesamt verzeichnete das Statistische Landesamt im vergangenen Jahr 8079 Verkehrsunfälle mit Personenschäden. Das waren 4,3 Prozent mehr als noch 2024.

Wichtig dabei: Im Unfallatlas werden ausschließlich Unfälle berücksichtigt, bei denen mindestens ein Mensch verletzt oder getötet wurde. Reine Blechschäden tauchen in der Statistik nicht auf.

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Hier kannst Du selbst einen Blick in den Unfallatlas werfen

Wer wissen möchte, wie es auf seinen täglichen Strecken aussieht, kann selbst einen Blick in den interaktiven Unfallatlas werfen.

Dort lassen sich die Unfallstellen auf einer Karte anzeigen und beispielsweise nach beteiligten Autos, Motorrädern, Fahrrädern oder Fußgängern filtern.

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