Alkohol trotz Babybauch? Kampagne klärt auf
Dresden - "Ein Glas schadet nicht" - Irrtum: Auch geringe Mengen Alkohol können in der Schwangerschaft zu irreversiblen Schäden führen. Eine neue Kampagne des Sozialministeriums klärt auf.
Im Zentrum der Kampagne, die am Montag startete, stehen vier Buchstaben und eine kaum überschaubare Menge von Folgen: FASD steht für Fetale Alkoholspektrumstörungen.
Konsumieren Schwangere, ganz gleich in welcher Phase, Alkohol, müssen sie unter anderem mit Wachstumsverzögerungen bei ihrem werdenden Kind, mit Fehlbildungen, organischen Erkrankungen oder Entwicklungsstörungen rechnen.
Heilung gibt es nicht. Und doch konsumieren Befragungen zufolge mehr als 20 Prozent der Schwangeren Alkohol.
Über diese Gefahren informiert die Staatsregierung in der Kampagne "100 % Liebe - 0 % Alkohol".
Sozialministerin Petra Köpping (67, SPD): "Die Verantwortung für eine gesunde Schwangerschaft und ein gesundes Kind trägt nicht allein die werdende Mutter, sondern tragen beide zukünftigen Elternteile, Freunde, Verwandte, Kollegen und vor allem wir als Gesellschaft insgesamt."
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Die Kampagne spielt Beiträge über die Social-Media-Kanäle des Sozialministeriums aus, nutzt CityCards, Bäckertüten, Untersetzer, Sticker oder auch einen Aufklärungsclip.
Titelfoto: 123rf/valmedia1
