Alkohol trotz Babybauch? Kampagne klärt auf

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Dresden - "Ein Glas schadet nicht" - Irrtum: Auch geringe Mengen Alkohol können in der Schwangerschaft zu irreversiblen Schäden führen. Eine neue Kampagne des Sozialministeriums klärt auf.

Die Schäden, die Alkohol für das werdende Kind verursacht, sind irreversibel. Eine neue Kampagne klärt darüber auf.
Die Schäden, die Alkohol für das werdende Kind verursacht, sind irreversibel. Eine neue Kampagne klärt darüber auf.  © 123rf/valmedia1

Im Zentrum der Kampagne, die am Montag startete, stehen vier Buchstaben und eine kaum überschaubare Menge von Folgen: FASD steht für Fetale Alkoholspektrumstörungen.

Konsumieren Schwangere, ganz gleich in welcher Phase, Alkohol, müssen sie unter anderem mit Wachstumsverzögerungen bei ihrem werdenden Kind, mit Fehlbildungen, organischen Erkrankungen oder Entwicklungsstörungen rechnen.

Heilung gibt es nicht. Und doch konsumieren Befragungen zufolge mehr als 20 Prozent der Schwangeren Alkohol.

Auch ohne Spritpreis-Deckel: Lange Schlangen an der einen Tankstelle, gähnende Leere an der anderen
Sachsen Auch ohne Spritpreis-Deckel: Lange Schlangen an der einen Tankstelle, gähnende Leere an der anderen

Über diese Gefahren informiert die Staatsregierung in der Kampagne "100 % Liebe - 0 % Alkohol".

Sozialministerin Petra Köpping (67, SPD): "Die Verantwortung für eine gesunde Schwangerschaft und ein gesundes Kind trägt nicht allein die werdende Mutter, sondern tragen beide zukünftigen Elternteile, Freunde, Verwandte, Kollegen und vor allem wir als Gesellschaft insgesamt."

Sozialministerin Petra Köpping (67, SPD): Die Verantwortung für eine gesunde Schwangerschaft tragen wir alle.
Sozialministerin Petra Köpping (67, SPD): Die Verantwortung für eine gesunde Schwangerschaft tragen wir alle.  © Norbert Neumann
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Die Kampagne spielt Beiträge über die Social-Media-Kanäle des Sozialministeriums aus, nutzt CityCards, Bäckertüten, Untersetzer, Sticker oder auch einen Aufklärungsclip.

Titelfoto: 123rf/valmedia1

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