Staustaat Sachsen: Die A4 bleibt unsere nervigste Autobahn
Dresden - Fahrzeugführer haben im vergangenen Jahr auf Sachsens Autobahnen erneut länger im Stau gestanden. Die Zeitlänge aller Staus summierte sich 2025 laut ADAC auf rund 14.590 Stunden. Heftigste Staufalle im Freistaat war erneut die A4.
Dem aktuellen ADAC-Jahresreport zufolge wurden 2025 in Sachsen insgesamt 15.904 Staus gemeldet.
Das waren zwar weniger als im Vorjahr (18.064), doch waren sie mit 22.866 Stau-Kilometern weitaus länger als 2024 (21.241 km). Die Zahl der Stau-Stunden stieg mithin um 12 Prozent.
Allein knapp 1000 Stunden mehr dauerten die Verkehrsstörungen und Wartezeiten auf der A4.
Reisende mussten sich auf den Streckenabschnitten zwischen den Ausfahrten Pulsnitz (Kreis Bautzen) und Siebenlehn (Kreis Mittelsachsen) sowie zwischen Bautzen Ost und Görlitz am längsten in Geduld üben.
Den längsten zusammenhängenden Stau gab es am 17. April auf der A 4 - ganze 40 Kilometer lang! Dieser liegt damit auf Platz 5 in den bundesweiten Stau-Charts. Der Tag mit den meisten Staus war laut ADAC hingegen der letzte Tag des Jahres - 99 Staus wurden zu Silvester in Sachsen gemeldet. Es staute sich auf einer Gesamtlänge von 512 Kilometern im Freistaat.
Für dieses Jahr erwartet der ADAC eine weitere Verschärfung der Situation. Eine Zunahme des Verkehrsaufkommens werde voraussichtlich auch zu mehr Staus führen, heißt es vom Autoclub.
Zudem sorgten die "umfangreichen Baumaßnahmen zur Modernisierung Hunderter maroder Autobahnbrücken" für zusätzliche Behinderungen.
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