Dresden/Bautzen/Görlitz - Die Länderbahn (DLB) als Betreiberin der "trilex"-Züge kämpft mit Kapazitätsengpässen. In den nächsten Tagen müssen Fahrgäste mit vermindertem Platzangebot rechnen - aus einem fürs Unternehmen besonders ärgerlichen Grund.
So habe es zuletzt eine Reihe von Kollisionen zum Beispiel mit Bäumen im Gleisbett gegeben, wodurch ein Reparaturstau entstanden sei, wie DLB-Sprecherin Katerina Hagen (52) mitteilte.
Daneben müssten die im regelmäßigen Turnus fälligen Hauptuntersuchungen an Fahrzeugen durchgeführt werden.
Die Folge: Nicht alle regulären Doppel- oder Dreifachtraktionen könnten aufrechterhalten werden. Betroffen seien die Linien RE1 (Dresden - Zgorzelec), RE2 (Dresden - Zittau), RB60 (Dresden - Görlitz) und die RB61 (Dresden - Zittau).
"Die Länderbahn versucht, Kapazitätseinschränkungen zu vermeiden und - wo notwendig - möglichst auf weniger ausgelastete Züge zu verschieben. Das ist jedoch nicht immer möglich", so Hagen.
Fehlende Wagen seien in den Auskunftssystemen ersichtlich. Reisende würden gebeten, insbesondere zur Hauptverkehrszeit zu prüfen, ob andere Verbindungen genutzt werden könnten.