Bildungsurlaub jetzt auch bei uns

Dresden - Das war eine der umstrittensten Abstimmungen im sächsischen Parlament: Nach heftiger Debatte im Vorfeld hat der Landtag am Mittwochnachmittag einer Bildungszeit im Freistaat den Weg geebnet. Künftig können Arbeitnehmer dafür drei Tage im Kalenderjahr freibekommen.

Sächsische Arbeitnehmer können ab kommendem Jahr drei Tage Bildungsurlaub pro Jahr nehmen. (Symbolbild)
Sächsische Arbeitnehmer können ab kommendem Jahr drei Tage Bildungsurlaub pro Jahr nehmen. (Symbolbild)  © DPA

Ein vom DGB angeführtes Bündnis aus Verbänden und Vereinen hatte 2024 den Volksantrag "5 Tage Bildungszeit", den 55.628 Sachsen unterschrieben, ins Parlament eingebracht.

Per Änderungsantrag der CDU-SPD-Minderheitskoalition wurde er auf drei Tage bezahlte Freistellung reduziert.

Wirtschaftsverbände und Kommunen hatten dennoch bis zuletzt dagegen mobil gemacht.

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Sachsen Dienstunfähige Beamte sollen mehr Geld bekommen

Am Ende votierten in namentlicher Abstimmung 65 Abgeordnete für und 50 Parlamentarier gegen den Antrag, drei enthielten sich.

Erholung und Hobby zählen nicht als Bildungsurlaub, Lehrgänge für die Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr oder zur Erlangung von Trainerscheinen schon. (Symbolbild)
Erholung und Hobby zählen nicht als Bildungsurlaub, Lehrgänge für die Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr oder zur Erlangung von Trainerscheinen schon. (Symbolbild)  © DPA
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Das Gesetz tritt 2027 in Kraft. Betriebe mit weniger als 20 Beschäftigten erhalten pro freigestellten Arbeitstag 115 Euro erstattet.

Bestimmte Formen von Weiterbildung, etwa für eine Partei, Gewerkschaft oder einen Berufsverband, können für Bildungsurlaub nicht genutzt werden.

Titelfoto: DPA

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