Kanufahrer auf sächsischer Talsperre gekentert: Diese Camper werden zu Lebensrettern

Glauchau - Was wohl als Osterausflug geplant war, hätte richtig schlimm enden können: Auf der Koberbachtalsperre bei Werdau (Landkreis Zwickau) sind am Karfreitag zwei Kanufahrer gekentert.

Marko Burkhardt (r.) und Stefan Marx retteten am Freitagmorgen zwei Kanufahrer aus der Koberbachtalsperre.
Marko Burkhardt (r.) und Stefan Marx retteten am Freitagmorgen zwei Kanufahrer aus der Koberbachtalsperre.  © PR DRK/André Kleber, Werbemanufaktur Werdau GmbH

Am Freitagmorgen waren zwei Männer (beide 37) mit einem Hund zu einem Kanuausflug auf der Koberbachtalsperre aufgebrochen. Als der Hund plötzlich von dem Boot sprang, wurde es dramatisch. Denn die Männer wollten den Vierbeiner wieder in das Kanu holen, kenterten dabei und fielen in das eiskalte Wasser.

Auf einem nahegelegenen Campingplatz hörten Marko Burkhardt und Stefan Marx die Hilferufe.

"Erst dachten wir, da erlaubt sich jemand einen Scherz, doch dann haben wir so schnell es geht reagiert", berichten die beiden Dauercamper Helfern vom DRK.

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Die beiden ruderten mit ihrem Boot an die Unfallstelle und brachten die beiden Männer an Land.

Inzwischen waren auch Rettungskräfte an der Talsperre eingetroffen. Ein Hubschrauber kreiste über dem Gewässer und ließ eine Rettungsboje ab.

Laut Polizei blieben die Verunglückten unverletzt und sind wohlauf. Sie wurden vom DRK trotzdem vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Im Einsatz waren neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehren aus Neukirchen und Mannichswalde mit insgesamt sechs Fahrzeugen und einem Boot, sowie Polizei und Wasserwacht.

Titelfoto: PR DRK/André Kleber, Werbemanufaktur Werdau GmbH

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