Bissige Zecken sind in Sachsen gar nicht mehr so aktiv

Dresden - Die aktuelle Zecken-Saison in Sachsen fällt harmloser aus als im Rekordjahr 2025. Bis Ende August wurden 1240 Fälle mit Borreliose registriert, wie aus aktuellen Daten der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) hervorgeht. Das ist beinahe ein Viertel weniger als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres.

Eine Wade nach einem Zeckenstich: Eines der charakteristischen Symptome einer Borreliose ist das sogenannte Erythema migrans, auch Wanderröte genannt.  © Harry Melchert/dpa

2025 hatten sich insgesamt rund 2600 Menschen in Sachsen mit Borreliose infiziert. Das waren etwa 1000 mehr als 2024 - und so viele wie nie zuvor seit Einführung der Meldepflicht 1995.

Borreliose gilt als die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung in Deutschland. Bis zu 30 Prozent der Zecken tragen demnach Borrelien. Nicht bei jedem Stich einer infizierten Zecke komme es zu einer Infektion beim Menschen.

Eine Impfung gegen die bakterielle Infektion existiert bislang nicht, eine frühzeitige Behandlung mit Antibiotika ist jedoch in den meisten Fällen sehr wirksam. Typisch für die Erkrankung ist die sogenannte Wanderröte, eine ringförmige Rötung der Haut rund um die Einstichstelle.

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Bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die ebenfalls durch Zecken übertragen wird, liegt die Fallzahl bisher auf dem Niveau von 2025.

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Zeckenschutzmittel verderben den kleinen Tierchen den Appetit.  © Christin Klose/dpa-tmn
Eine Zecke, auch Gemeiner Holzbock genannt, krabbelt über eine Hand, daneben wird eine Pinzette gehalten.  © Patrick Pleul/dpa

Bis Ende August gab es laut LUA in Sachsen 37 Fälle, zwei weniger als im Vorjahreszeitraum. Für FSME existiert eine Schutzimpfung.

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