DDR-Schnellzug nach Motorschaden wieder einsatzbereit: Reparatur teurer als erwartet
Radebeul - Aufatmen bei Fans des "VT 18.16"! Nach einer rund zweimonatigen Zwangspause infolge eines Motorschadens ist der legendäre DDR-Schnellzug wieder einsatzbereit. Schon bald starten die Sondertouren.
"Am gestrigen Mittwoch hat der VT 18.16 seine langersehnte Werkstattfahrt erfolgreich von Radebeul nach Pirna und wieder zurück absolviert", sagt Mario Lieb (60), Geschäftsführer der SVT Görlitz gGmbH, erleichtert im Gespräch mit TAG24.
Rückblickend betrachtet sei die Reparatur noch teurer geworden als ursprünglich erwartet. "Die Kosten belaufen sich auf fast 35.000 Euro", bilanziert Lieb. Glücklicherweise habe man eine Maschinenbruchversicherung abgeschlossen. "Wir sind zuversichtlich, dass die Kosten übernommen werden."
Die erste Sonderfahrt nach der Zwangspause ist für den 12. September geplant. Unter der Bezeichnung "Elbe-Neiße-Kurier" wird der historische Dieseltriebzug zwischen Dresden und Görlitz sowie Bad Schandau unterwegs sein.
"Die Buchung ist seit Mittwochabend freigeschaltet", erklärt Erik Lachmann (53), Mitglied beim Förderverein VT 18.16 e.V., auf Nachfrage. Aktuell seien noch Tickets verfügbar. "Wer dabei sein will, sollte sich jedoch ranhalten. Wir sind schon gut gebucht", berichtet er.
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Aufgrund des Motorschadens hätte der Förderverein zuletzt mehrere Sonderfahrten absagen müssen. Nun werde das Angebot wieder hochgefahren. "Interessierte sollten unsere Webseite im Blick behalten", rät der 53-Jährige.
Titelfoto: Montage: SVT Görlitz gGmbH, MOPO
