Grimma - Die Arbeiten an der Brücke über die A14 zwischen den Grimmaer Ortschaften Grottewitz und Würschwitz gehen in eine neue Phase und die wirken sich in den kommenden Wochen auf den Verkehr auf der sächsischen Autobahn aus.
Wie die Autobahn GmbH des Bundes auf ihrer Webseite mitteilte, beginnen am heutigen Montag die ersten vorbereitenden Arbeiten. Dafür wird bis zum 31. Juli der Standstreifen gesperrt und der Verkehr wird in beiden Richtungen nach links versetzt. Beide Fahrbahnen bleiben zweispurig.
Am 31. Juli um 20 Uhr wird die A14 in diesem Bereich dann für drei Tage voll gesperrt, denn dann werden die wesentlichen Brückenteile abgebrochen.
Außerdem werden die Pfeilerfundamente im Mittelstreifen abgebrochen. Die Arbeiten sollen am 3. August um 5 Uhr morgens abgeschlossen sein und der Verkehr soll wieder fließen.
Während der Vollsperrung wird der Verkehr ab den Anschlussstellen Mutzschen und Grimma abgeleitet.
"Damit werden in diesem Zeitraum auch die Auffahrten der Anschlussstellen Mutzschen in Fahrtrichtung Leipzig und Grimma in Fahrtrichtung Dresden gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert", erklärte Pressesprecherin Julia Grotjahn.
Die Brücke muss komplett neu gebaut werden
Auch wenn ein Brückenrückbau spannend klingt, verweist die Autobahn GmbH des Bundes darauf, die Abrissarbeiten nicht zu besichtigen und die Baustelle nicht zu betreten, um einen sicheren und reibungslosen Ablauf zu garantieren.
Danach wird der Verkehr für einige Tage noch einmal nach links verlegt, um ein Fernmeldekabel umzulegen und dann die Fundamente am Randbereich abzubrechen. Im September wird der Mittelstreifen wieder hergestellt und der Verkehr nach rechts verlegt, allerdings auch wieder auf jeweils zwei Fahrtstreifen.
Bei einer Sonderprüfung wurden in der Brücke neue und vergrößerte Risse im Material festgestellt, die die Standsicherheit gefährden. Seit Oktober 2025 ist sie gesperrt.
Der Rückbau kostet rund 700.000 Euro. Ein Neubau der Brücke ist aktuell noch in Planung und soll voraussichtlich 2028 begonnen werden.