Happy End bei Lama-Suche in Sachsen: So schwierig war die Einfangaktion

Von Jennifer Kramer

Sehmatal/Oberwiesenthal - Das im erzgebirgischen Neudorf entlaufene Lama Keks ist zurück. Es konnte am Dienstagabend in einem Waldgebiet in Oberwiesenthal wieder eingefangen werden. Bei Lama-Betreuer Mike Robeck-Jokisch ist die Erleichterung sehr groß, wie er kurz nach der erfolgreichen Einfangaktion erklärte.

Das Lama Keks und sein Betreuer Mike Robeck-Jokisch sind wieder vereint.  © Mike Müller/dpa

Robeck-Jokisch war am Abend mit Futter und einem Halfter bewaffnet unterwegs, um das Lama einzufangen. Doch obwohl Keks auf die Rufe des Mannes reagierte und sich auch für das Futter in seinen und den Händen der Helfer interessierte, gelang es erst nach rund zwei Stunden, ihn einzufangen.

Zufällig kam eine Gruppe Sportschüler vorbei und half ebenfalls mit, das Lama einzukreisen und es am Weglaufen zu hindern. "Das hat lange gedauert und das hat schon gut Körperkraft gekostet", sagte einer der Schüler hinterher.

Auch Besitzerin Cindy Jokisch zeigte sich erleichtert, als sie das Lama zurück auf seine Weide bringen konnte: "Ich bin wirklich froh, dass er jetzt wieder da ist." Auch wenn Keks seinen Ausflug wahrscheinlich genossen habe, sei es gut, dass er wieder zurück sei.

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Das fünf Jahre alte Lama war seit Dienstagmorgen vermisst. Da hatte Robeck-Jokisch das Tier weder auf der Weide noch im Stall finden können. Zuvor war Keks den Angaben zufolge noch nie ausgebüxt.

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Besitzerin Jokisch hatte kürzlich einige ihrer Alpakas, mit denen Keks vorher zusammen auf der Weide gestanden hatte, verkauft. "Vielleicht hatte er Sehnsucht", mutmaßte sie deshalb über das Tier.

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