Es ist ein ständiges Hin und Her: A13-Baustelle wird zum Dauer-Ärgernis
Dresden - Eigentlich sollte die Baustelle auf der A13 zwischen Radeburg (Landkreis Meißen) und Thiendorf (Landkreis Meißen) längst beendet sein. Doch noch immer müssen sich Autofahrer in beide Richtungen durch den Baustellenverkehr schleppen.
Eine beschädigte Mittelschutzplanke hatte überhaupt erst für das gedrosselte Tempo auf der Strecke gesorgt, die Schutzeinrichtung sollte bis Dezember 2025 laut Autobahn GmbH ausgetauscht sein.
"Bei der ursprünglichen Maßnahme, die im vergangenen Oktober gestartet wurde, gab es zwischenzeitlich eine kleine Verzögerung aufgrund von Lieferschwierigkeiten des Materials", erklärt Sprecher Tino Möhring (42).
Von einer Verlängerung der Baustelle will Möhring dennoch nicht sprechen. Neben der ursprünglich geplanten Erneuerung der Leitplanke seien weitere Arbeiten hinzugekommen, etwa an der Betonschutzwand bei Radeburg, Entwässerungsleitungen und den Rampen der Anschlussstelle Thiendorf.
So stapeln sich die Kosten inzwischen auf 3,2 Millionen Euro. Ein Ende ist mittlerweile für Dezember 2026 geplant, aber auch das könne Möhring nicht garantieren: "Witterungsbedingt kann es hierbei natürlich noch zu kleineren Anpassungen kommen."
Ab der kommenden Woche müssen sich Autofahrer zudem auf mehrere Sperrungen einstellen.
Betroffen sind zunächst die Auffahrten Thiendorf bis 23. September, später die Anschlussstelle Thiendorf bis Anfang November sowie die Auffahrt Radeburg Richtung Berlin für zwei Tage in der 48. Kalenderwoche.
Titelfoto: Norbert Neumann
