Dresden/Pirna - In gut einer Woche startet das Gogelmosch-Dialektival in Dresden und Pirna. Die Veranstaltungen sind schon jetzt so gut wie ausverkauft.
Äh, warum? Weil Sächsisch geil ist, natürlich. Das finden ziemlich viele Sachsen und stürmten die Vorverkaufskassen. Fast alle Karten für das Gogelmosch-Festival sind schon weg.
Einige wenige Restkarten gibt es noch für "Die Fadsche" am 1. Oktober mit Kristina vom Dorf, Tina Goldschmidt und dem Dresdner Comedy-Duo Günther & Hindrich sowie für das große Finale am 4. Oktober mit Comedian Thomas Nicolai sowie Mundartkünstlern aus der Oberlausitz, dem Vogtland und dem Erzgebirge.
Aber das Festival bietet mehr als nur Theater. So wird am 30. September die Karikaturenausstellung "Wahnsinn Sachsen" in der "Galerie Komische Meister" am Neumarkt in Dresden eröffnet. Dann kommt auch wieder die "Limiddid Eddischn" von "Sächsisch Brod" zum Einsatz.
Ideengeber Peter Ufer (62) erklärt die Namensgebung des "Diddschgebäggs" von Dr. Quendt so: "Der sächsische Dialekt schluckt die harten Konsonanten, deshalb kommen die gar nicht erst in die Tüte."
Ufer steht am 4. Oktober zusammen mit Schauspieler und Mundart-Legende Tom Pauls (67) und Kabarettist Gunter Böhnke (83) auf der Bühne, wenn das "Sächsische Wort des Jahres" gekürt wird. Richtig gehört, das ist die Veranstaltung, zu der es noch Karten gibt. Nu aber ma los!