Zittau - Wohl jeder kennt den Spülmittel-Klassiker "fit". Nun wurde der sächsischen Traditionsmarke ein neuer Look verpasst.
Für die fit GmbH hat die Dresdner Werbeagentur Blaurock Markenkommunikation nicht nur das Logo überarbeitet, sondern auch eine neue Optik erschaffen.
"Mit einem neuen 'fit'-Logo und einer neuen Designsprache für die gesamte 'fit'-Produktrange haben wir daran gearbeitet, die Vertrautheit der Marke zu bewahren und sie zugleich sichtbar weiterzuentwickeln", sagte Geschäftsführer Tobias Blaurock im Gespräch mit TAG24.
"Dass wir an einer Marke arbeiten dürfen, die so tief im Alltag und in der Erinnerung vieler Menschen verankert ist, macht dieses Projekt für mein Team und mich persönlich besonders", so Blaurock.
Ziel des großen Marken-Relaunchs: Ein zeitgemäßer Auftritt für neue und jüngere Zielgruppen, der dabei allerdings die Identität von "fit" bewahren soll.
Das Unternehmen aus Sachsen blickt auf eine lange Geschichte zurück: Die Marke wurde 1954 vom VEB Fettchemie Karl-Marx-Stadt eingetragen und kam ein Jahr später auf den Markt. In der DDR entwickelte sich "fit" zum Synonym für Spülmittel.
Seit 1967 wird das Traditionsprodukt im ostsächsischen Hirschfelde bei Zittau hergestellt.
Neue Optik: So sieht "fit" jetzt aus
Vom DDR-Klassiker zur modernen Marke: Spülmittel-Klassiker "fit" erfindet sich neu
Die fit GmbH hat nach eigenen Angaben rund 290 Beschäftigte und erzielte 2024 einen Jahresumsatz von 377 Millionen Euro. Im Juni 2025 wurde die ostdeutsche Spülmittelmarke von der spanischen BlueSun-Gruppe übernommen, ebenfalls ein Hersteller von Reinigungs- und Pflegeprodukten.
Mit dem neuen Eigentümer sollen neue Märkte erschlossen werden. Derzeit ist "fit" vor allem in Deutschland und angrenzenden Ländern stark vertreten.
Das Unternehmen aus Sachsen stellt übrigens auch andere Produkte her, wie beispielsweise Rei in der Tube, Kuschelweich, Sunil und die Kosmetikmarke Fenjal.