Freital/Rathen - Große Stimmen, große Gefühle und große Solidarität: Bei der "Stimme Mitteldeutschlands" kämpften Nachwuchssänger aus fünf Bundesländern um den Einzug ins Finale. 106 Menschen hatten sich für die zweite Auflage beworben, 76 wurden zugelassen, elf Talente schafften schließlich den Sprung ins Halbfinale in den Ballsälen Coßmannsdorf.
Mit dabei: Lilly Böse (19) aus Wernesgrün. Die junge Sängerin, die bereits bei "Jugend musiziert" im Bereich Pop den zweiten Platz belegte, überzeugte mit Nina Chubas "Fata Morgana".
Das Publikum tobte, auch die Jury war sichtlich bewegt - Lilly bekam ein goldenes Ticket. "Ich bin überwältigt. Ich hab's noch gar nicht richtig fassen können", sagte sie danach.
Der Wettbewerb sei für sie vor allem eine Chance, mehr Menschen mit ihrer Musik zu erreichen. Die Jury um Musiker Björn Martins, Schlager-Sternchen Anthony Weihs und Veranstalter Helge Schönlebe schickte schließlich sechs Talente ins große Finale am 11. September beim Windbergfest in Freital.
Eine Woche davor treten Künstler und Wettbewerbsteilnehmer bei einem Benefizkonzert in der Elbarena Oberrathen für die Sturmopfer auf.