Gänsebraten wird in Sachsen teurer, aber nur etwas

Dresden - In dreieinhalb Wochen startet mit dem Martinstag die Gänse-Saison. Nach Angaben des Sächsischen Geflügelwirtschaftsverbandes (GWV) werden die Preise für deutsches Federvieh heuer relativ stabil bleiben.

Im Gänsemarsch zum Martinstag - das Schicksal dieser Tiere ist besiegelt.  © Kristin Schmidt

Im vergangenen Jahr lag der Preis für eine frische Gans aus deutscher Erzeugung bei etwa 20 Euro pro Kilo. Tiefkühlware aus Deutschland kostete um die 15 Euro.

Für diese Saison rechnet der GDV mit einer maximalen Preissteigerung von fünf Prozent - also etwa einem Euro mehr. Den Anstieg begründen die Erzeuger demnach mit höheren Mindestlöhnen, die sie ihren Mitarbeitern zahlen müssen.

Einen ähnlichen Preisanstieg wie der Verband erwartet auch Züchter Lorenz Eskildsen (62), der in Sachsen unter seinem Namen zwei Zuchtbetriebe mit Gänsemärkten in Wermsdorf (Landkreis Nordsachsen) und Königswartha (Landkreis Bautzen) betreibt.

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Als Grund nannte er neben dem gestiegenen Mindestlohn auch höhere Kosten beim Futter. Eskildsen schlachtet jedes Jahr rund 30.000 Tiere für den Verkauf in den eigenen Hofläden und in regionalen Kleinbetrieben.

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Das sieht lecker aus, ist aber teuer - über 20 Euro kostet das Kilo Gans in diesem Jahr.  © Kristin Schmidt

Die Gänsesaison beginnt traditionell am 1. November. Zehn Tage später, am 11. November, steht der Martinstag an. In vielen Haushalten kommt dann der erste Gänsebraten des Jahres auf den Tisch.

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