Große Verspätungen auf Sachsens wichtigster Bahnstrecke: Was ist da los?

Dresden/Leipzig - Seit Freitag sind Fahrgäste auf Sachsens wichtigster Bahnstrecke zwischen Dresden und Leipzig mit großen Verzögerungen konfrontiert. Grund ist eine Störung, die bislang nicht behoben werden konnte.

Die Regionalzüge zwischen Dresden und Leipzig werden durch eine Weichenstörung bei Kühren stark ausgebremst. (Archivbild)  © Robert Michael/dpa

Wie Infrastrukturbetreiber DB InfraGO mitteilte, ist eine Weiche im einstigen Bahnhof von Dornreichenbach (nahe Kühren im Landkreis Leipzig) defekt.

Zunächst sei ein Antrieb getauscht worden, was jedoch nicht zum Erfolg geführt habe. Die Weiche hätte daher vorerst verschlossen werden müssen.

Zur Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes sind die Maßnahmen durch die Fachkräfte laut Deutscher Bahn am Freitag unterbrochen worden. Am Samstag sollen weitere Versuche erfolgen.

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Bis zum Abschluss der Entstörung steht nur ein Streckengleis zur Verfügung, weshalb die Kapazität deutlich eingeschränkt ist.

Der Saxonia-Express RE50 ist teils mit Verspätungen über 40 Minuten unterwegs. Erschwerend wirkt dabei die Kurzwende am Leipziger Hauptbahnhof, wodurch die Fahrten ebenfalls später auf den Rückweg starten.

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Die Linie S4 entfällt im Teilabschnitt zwischen Wurzen und Oschatz. Auch der Fernverkehr ist betroffen. Sowohl ICE- als auch IC-Züge erhalten Verspätung.

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