Höllenheiße Wettermodelle lassen Sachsen bald bei über 40 Grad glühen

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Leipzig - Nach einer eher feucht-kühlen Periode schwebt auf Sachsen offenbar die nächste Hitzeblase zu. Je nach Wettermodell und meteorologischer Interpretation startet der August mit Tagestemperaturen von bis zu 43 Grad. Allzu lang soll das "Höllenfeuer" allerdings nicht anhalten.

Im Juni schoss das Quecksilber in Sachsen stellenweise schon an die 40 Grad. Mal sehen, ob der August das überbietet.
Im Juni schoss das Quecksilber in Sachsen stellenweise schon an die 40 Grad. Mal sehen, ob der August das überbietet.  © Kristin Schmidt

Kaum kann sich der Sachse über die Rückkehr des Sommers an diesem Wochenende freuen, malen Meteorologen das nächste Extremszenario. "Es kommt große Hitze auf uns zu", prophezeit Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom privaten Wetterportal Wetter.net.

Auch die Vorhersagekarten von Kachelmannwetter und dem Youtube-Meteorologen Kai Zorn sind für die ersten Augusttage glutrot gefärbt. Zorn spricht von einer "riesigen Hitzeblase", die sich wie ein Heißluftballon über das Land schiebe.

Grundlage für die Extrem-Prognosen ist vor allem das US-amerikanische Wettermodell GFS, das für Deutschland Anfang August extrem heiße Läufe mit Spitzenwerten von bis zu 43 Grad simuliert.

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Mit 40 bis 42 Grad nur leicht moderater sieht das europäische Wettermodell ECMWF die ersten Augusttage.

Abweichend das deutsche Wettermodell ICON - es ordnet in seinen Simulationsläufen solche Extremwerte als obere Ausreißer ein und hält hochsommerliche Temperaturen flächendeckend zwischen 30 und 35 Grad für wahrscheinlicher.

Youtube-Meteorologe Kai Zorn.
Youtube-Meteorologe Kai Zorn.  © PR
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Trockenheit und fehlende Niederschläge bereiten vor allem der sächsischen Flussschifffahrt Probleme. Doch auch die Böden leiden.
Trockenheit und fehlende Niederschläge bereiten vor allem der sächsischen Flussschifffahrt Probleme. Doch auch die Böden leiden.  © Imago

Das sagt der Deutsche Wetterdienst zu den Prognosen:

Glücklicherweise sind bis Mitte August noch Ferien in Sachsen, so dass zumindest die Kinder die heißen Tage im Wasser verbringen können.
Glücklicherweise sind bis Mitte August noch Ferien in Sachsen, so dass zumindest die Kinder die heißen Tage im Wasser verbringen können.  © Kristin Schmidt

Anders als die private Konkurrenz schätzt auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) die Lage etwas nüchterner und Werte über 40 Grad als eher unwahrscheinliche Ausreißer einzelner Modelläufe ein.

Die Staatsmeteorologen sahen in ihren Prognosen vom Freitag für den Monatswechsel die Tagestemperaturen zwischen 28 und 35 Grad.

Egal, wie heiß es am Ende wirklich wird, auf zwei grundsätzliche Vorhersagen können sich nahezu alle Meteorologen einigen: Ab kommendem Dienstag ziehen die Temperaturen deutlich an - und die Hitzewelle wird nicht allzu lange anhalten - maximal bis zum 5. August.

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Für die kommenden Tage empfiehlt Wetterfrosch Jung: "Lüftet durch, wo es nur geht, kühlt die Hütte runter. Jedes Grad, das runtergeht, könnte uns nächste Woche nützen."

Titelfoto: Bildmontage: PR; Kristin Schmidt; imago

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