Stadt bei Dresden legt sich Superblitzer zu und platziert ihn an einer Sackgasse
Meißen - Auch in dieser Stadt soll Rasern nun das Handwerk gelegt werden. Seit Freitag, 24. Juli, hat die Stadt Meißen einen Superblitzer im Einsatz. Die Radarfalle der Firma Vitronic hat eine graue Farbe, das typische Kennzeichen der Stadt Wismar und nun auch einen ersten Standort, an dem die Geschwindigkeit überprüft wird.
Der graue Superblitzer wird zunächst für 12 Monate angemietet.
"Die Verwaltung erreichen regelmäßig zahlreiche Beschwerden über zu schnell fahrende Fahrzeuge im Stadtgebiet", begründet die Stadt Meißen auf Anfrage von TAG24 ihre Anschaffung.
Positioniert werden soll der Enforcement Trailer im Stadtgebiet an verschiedenen Orten, darunter "an Kindereinrichtungen, an Beschwerdestellen, aber auch an Unfallhäufungsstellen".
Aufgestellt wurde die Radarfalle an der Großenhainer Straße, in Höhe Bohnitzscher Straße, auf der linken Straßenseite, wo die Straße nach einiger Zeit in einer Sackgasse endet.
Hier herrscht Tempo 30. Eine Umleitung wird an Ort und Stelle wegen der Bauarbeiten an der einsturzgefährdeten Brücke der B101 notwendig, die bis Jahresende abgeschlossen sein sollen.
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Warum die Stadt Meißen nun einen Superblitzer einsetzt
Dauerhaft seine Zelte in der Großenhainer Straße aufschlagen wird der neue Blitzeranhänger wohl nicht.
Zu den Vorzügen des neuen Blitzers gehören nämlich ein geringer Personalaufwand, da das Gerät autonom arbeitet und "die Möglichkeit, die Messstellen regelmäßig zu wechseln", heißt es vonseiten der Stadt Meißen.
Geplant sei, den Blitzeranhänger auch an den von "Bürgern und Stadtrat angeforderten Messstellen Dieraer Weg und Plossen" einzusetzen.
In der Landeshauptstadt Dresden überwachen drei Superblitzer die Geschwindigkeiten der Autofahrer und wechseln regelmäßig den Standort.
Auch der Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge setzt auf derartige Radarfallen, um das Tempolimit kontrollieren zu können.
Titelfoto: Petra Hornig

