In Sachsen wird es immer schlimmer: Noch mehr tote Tiere durch Wolfsattacken
Von Birgit Zimmermann
Dresden - Bis zum Sommer sind in Sachsen mehr Wolfsattacken auf Nutztiere gezählt worden als im Vorjahreszeitraum.
Die Schadensstatistik der Fachstelle Wolf beim Umwelt-Landesamt listet bis Ende Juli 73 Fälle auf, in denen "hinreichend sicher" der Wolf als Verursacher gilt.
Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 57 Fälle. Betroffen sind vor allem die Landkreise Bautzen und Görlitz.
Die Zeit, in der sich die meisten Wolfsrisse ereignen, hat dabei gerade erst begonnen. Den Statistiken zufolge sind das die Monate September und Oktober.
Im Herbst sind die Wolfswelpen ungefähr drei Monate alt und haben einen erhöhten Nahrungsbedarf. Die Zahl der bei den Wolfsangriffen getöteten Tiere liegt mit 200 leicht über der des Vorjahres.
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Zumeist handelt es sich dabei um Schafe, aber auch Ziegen oder Rinder. So wurden Anfang Februar in Neißeaue bei Görlitz 17 tote Schafe gezählt, Mitte Juni in Wittichenau zwölf gerissene Schafe.
Titelfoto: Imago/Scharinger
