Kamenz - Mit einem Durchschnittsalter von über 47 Jahren gehören die Sachsen zu den älteren Semestern in Deutschland. Vor allem die Frauen heben den Altersschnitt an, wie ein aktueller Bevölkerungsvergleich zeigt. Innerhalb des Freistaates trennen ganze zwölf Jahre die jüngste und die älteste Kommune.
Die Menschen in Sachsen sind im Schnitt gut zwei Jahre älter als in ganz Deutschland. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes betrug das Durchschnittsalter hierzulande 47,2 Jahre.
Deutschlandweit waren es 45,0 Jahre. Im Vergleich zu 2011 stieg das Durchschnittsalter im Freistaat um 0,8 Jahre an. Jüngstes Bundesland ist Hamburg (42,3 Jahre), ältestes Sachsen-Anhalt (48,4).
In Sachsen leben laut Statistik-Studie viele ältere Frauen. Ihr Durchschnittsalter beträgt demnach 48,9 Jahre, während das der Männer bei 45,5 Jahren liegt.
Regional gibt es teils erhebliche Unterschiede. Die jüngste Bevölkerung wiesen die Stadt Leipzig und die Gemeinde Ralbitz-Rosenthal im Landkreis Bautzen auf. Hier liegt das Durchschnittsalter jeweils bei 42,3 Jahren.
Sachsens "Alters-Dinos" finden sich im Zittauer Gebirge und im Vogtland
Als "Jungbrunnen" folgen mit jeweils 43,6 Jahren Nebelschütz und Räckelwitz, die ebenfalls im Kreis Bautzen liegen. Auch Dresden (43,8) und Chemnitz (46,6) liegen unter dem Landesschnitt.
Sachsens "Alters-Dinos" finden sich im Zittauer Gebirge und im Vogtland. Die älteste Bevölkerung haben laut Statistik Jonsdorf und Olbersdorf im Landkreis Görlitz mit jeweils 54,5 Jahren.
Es folgen die Vogtland-Perlen Bad Elster (54,4) und Klingenthal (53,9). Heißt auch: je schöner die Landschaft, desto älter die Menschen!
Der Vollständigkeit halber hier noch das Durchschnittsalter in allen zehn sächsischen Landkreisen: Nordsachsen - 48,1 Jahre, Leipzig Land - 48,4 Jahre, Sächsische Schweiz/Osterzgebirge – 48,6 Jahre, Bautzen - 49,0 Jahre, Mittelsachsen - 49,0 Jahre, Meißen - 49,1 Jahre, Zwickau - 49,4 Jahre, Erzgebirgskreis - 49,9 Jahre, Görlitz - 50,1 Jahre, Vogtlandkreis - 50,2 Jahre.