Kliniken in Sachsen wollen sich besser vernetzen
Dresden - Sachsens Medizin steht unter Druck. Jetzt wollen Uniklinikum, Medizinische Fakultät und Herzzentrum Dresden enger zusammenarbeiten und die Versorgung auch auf dem Land stärken.
Fachkräftemangel, steigende Kosten und eine älter werdende Bevölkerung setzen Kliniken unter Druck.
Die drei Einrichtungen der Hochschulmedizin Dresden wollen deshalb ihre Zusammenarbeit mit Kliniken in der Region ausbauen.
"Gemeinsam wollen wir helfen, tragfähige Strukturen der Zusammenarbeit für ganz Sachsen zu entwickeln", sagte Uniklinik-Vorstand Uwe Platzbecker (56) beim Sommerempfang der Hochschulmedizin Dresden.
Landtagspräsident Alexander Dierks (38, CDU) weiß: "Von der starken Vernetzung in der Spitzenmedizin profitieren am Ende alle Patienten in Sachsen."
Ministerpräsident Michael Kretschmer (51, CDU) betont: Sachsen sei ein "starker Wissenschafts- und Gesundheitsstandort".
Investitionen in Forschung und Spitzenmedizin sollten dafür sorgen, "dass Spitzenmedizin bei den Menschen ankommt".
Titelfoto: Robert Michael/dpa
