Massive Ausfälle auf sächsischer Bahnstrecke: Jetzt ist klar, was dahintersteckt

Bischofswerda/Görlitz - Fast 24 Stunden lang waren Fahrgäste in Ostsachsen zwischen Görlitz und Bischofswerda mit massiven Problemen konfrontiert. Es gab zahlreiche Ausfälle im Zugverkehr. Jetzt ist klar, was die Störung verursacht hat.

Wegen Vandalismusschäden konnten die Signale auf der Strecke Görlitz-Bischofswerda zeitweise nicht bedient werden. (Symbolfoto)  © Christoph Soeder/dpa

So legten bislang Unbekannte mit dem Durchtrennen von wichtigen Kabeln das Stellwerk in Bautzen lahm, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Laut Infrastrukturbetreiber InfraGO mussten mehrere Schnittstellen auf einer Länge von 1,1 Kilometern repariert werden.

Seit Montagnachmittag konnten daher zwischen Bischofswerda und Görlitz keine Züge rollen. Die umfangreichen Maßnahmen zur Entstörung wurden in der vergangenen Nacht zunächst unterbrochen und in der Regelarbeitszeit am Dienstag fortgeführt.

Gegen 14.40 Uhr konnte der Schaden schließlich behoben werden und ein erster Testzug für die Freigabe über die Strecke rollen.

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So lange war ein Busnotverkehr für die betroffenen Linien RE1 (Dresden - Görlitz) und RB60 (Dresden - Görlitz) eingerichtet.

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In der Region gab es zuletzt wieder vermehrt Vandalismus-Vorfälle durch Kabeldiebe. Anfang September kam etwa der Zugbetrieb zwischen Görlitz und Niesky zum Erliegen.

Erstmeldung vom 28. September, 20.14 Uhr. Letzte Aktualisierung am 29. September, 17 Uhr.

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