Milliarden-Schulden von sächsischen Gemeinden und Landkreisen steigen weiter!

Von Michael Zehender

Kamenz - Der Schuldenstand der sächsischen Gemeinden und Landkreise ist im vergangenen Jahr weiter angestiegen.

Die sächsischen Kommunen haben im vergangenen Jahr mehr Schulden gemacht. Ein beträchtlicher Teil davon entfällt auf die großen Städte. (Symbolfoto)  © © Jan Woitas/dpa

Zum 31. Dezember 2025 lag er bei 3,815 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Das waren 641 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die Pro-Kopf-Verschuldung der kommunalen Haushalte lag demnach bei 947,34 Euro.

Den geringsten Schuldenstand pro Einwohner hatte die Gemeinde Dürrhennersdorf mit 1,15 Euro, den höchsten Gornau mit 3257,59 Euro.

Laut Statistischem Landesamt haben 263 kreisangehörige Gemeinden ihren Schuldenstand verringert, in den anderen 152 ist er gestiegen.

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Bei den Landkreisen und kreisfreien Städten ging der Schuldenstand in Chemnitz und im Vogtlandkreis zurück, in den anderen Landkreisen sowie in Dresden und Leipzig stieg er.

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Fast die Hälfte (49,3 Prozent) der kommunalen Schulden entfiel 2025 auf die kreisfreien Städte, im Vorjahr lag der Anteil noch bei 44,7 Prozent.

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