"Müssen Druck ausüben": Sachsens Linke will gegen Armut kämpfen

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Dresden - Sachsen liegt bei der Armutsquote über dem Bundesschnitt.

Insgesamt 16,7 Prozent der Sachsen sind von Armut betroffen. Die Quote liegt somit über dem Bundesschnitt von 16,1 Prozent. (Symbolfoto)
Insgesamt 16,7 Prozent der Sachsen sind von Armut betroffen. Die Quote liegt somit über dem Bundesschnitt von 16,1 Prozent. (Symbolfoto)  © 123RF

Nach einem Bericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands leben im Freistaat durchschnittlich 16,7 Prozent der Menschen in Armut.

Chemnitz (18,2 Prozent) und Leipzig (17,4 Prozent) weisen sogar noch höhere Quoten auf. Bundesweit liegt der Schnitt bei 16,1 Prozent und damit so hoch wie nie. Noch 2024 lag die Quote um 0,6 Prozentpunkte niedriger.

Für die Fraktionsvorsitzende der Linken, Susanne Schaper (48), ist das ein Ergebnis ungerechter Politik.

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Armut koste Lebensjahre, da ärmere Menschen deutlich früher als andere sterben, sagte sie. "Wir müssen Druck auf die Bundesregierung ausüben und landespolitische Mittel nutzen, damit künftig alle sozial sicher sind."

Die sächsische Linken-Fraktionsvorsitzende Susanne Schaper (48) sieht in den Zahlen das Ergebnis ungerechter Politik.
Die sächsische Linken-Fraktionsvorsitzende Susanne Schaper (48) sieht in den Zahlen das Ergebnis ungerechter Politik.  © Kristin Schmidt

Dazu will die Linke privaten Reichtum stärker heranziehen - eine Maßnahme, die inzwischen auch für MP Michael Kretschmer (51, CDU) vorstellbar ist.

Titelfoto: Montage: 123RF, Kristin Schmidt

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