Neuer Kurs-Parteichef ist in Sachsen ein alter Bekannter
Ilshofen/Dresden - Bereits im März hat sich im baden-württembergischen Ilshofen eine neue konservative Partei gegründet und sich den Namen "Kurs" gegeben. Einer der beiden Vorsitzenden ist in Sachsen kein Unbekannter.
Der aus Hessen stammende Günther Schneider (71) war von Dezember 2017 zwei Jahre lang Staatssekretär im Sächsischen Innenministerium. Zuvor saß er von 2004 bis 2017 für die CDU im Sächsischen Landtag.
Schneider ist außerdem ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Jugendherbergswerks. Parteichefin Nummer zwei ist Petra Appeldorn (50) aus dem Niedersächsischen.
Laut dem Grundsatzprogramm steht der konservative Kurs für soziale Marktwirtschaft, Staatsmodernisierung und Bürokratieabbau, Haushaltsdisziplin und Generationengerechtigkeit sowie eine Steuerung bei der Integration.
Ein sächsischer Landesverband ist nach TAG24-Informationen bisher noch nicht gegründet worden.
Titelfoto: Bildmontage: Thomas Türpe, PR