Eurocity-Fahrt in Sachsen plötzlich beendet, Evakuierung nötig: Das ist der Grund
Hoyerswerda - Abruptes Ende einer Zugfahrt in der Oberlausitz! Am Freitagvormittag ist auf der Strecke zwischen Hoyerswerda und Ruhland ein Eurocity liegengeblieben.
Wie Infrastrukturbetreiber DB InfraGO mitteilte, trat an der Lok gegen 11.30 Uhr eine Störung bei der Sicherheitsfahrschaltung (kurz: Sifa) auf, die normalerweise die Handlungsfähigkeit des Lokführers überwacht.
Aufgrund des Defekts habe der Eurocity 132, der auf dem Weg von Krakau (Polen) nach Leipzig war, seine Fahrt nicht mehr fortsetzen können. Die Reisenden hätten evakuiert werden müssen.
Den Angaben zufolge wurde Gegenzug EC 135 an den Havaristen herangefahren, um einen Umstieg der Passagiere zu ermöglichen. Dieser Vorgang sei gegen 14.20 Uhr abgeschlossen gewesen, sodass die defekte Zuggarnitur anschließend auf ein Abstellgleis des Bahnhofs Hoyerswerda hätte geschleppt werden können.
Während der Evakuierung war der betroffene Abschnitt voll gesperrt. Es kam zu Verspätungen und (Teil-)Ausfällen auf den Linien RE11 (Hoyerswerda - Falkenberg) und RE15 (Hoyerswerda - Dresden).
Wie es für die evakuierten und regulären Reisenden im EC 135 weiterging, ist zunächst noch unklar. Die Fahrt endete außerplanmäßig in Ruhland. Die Bundespolizei war nicht im Einsatz, konnte den Vorfall auf TAG24-Nachfrage jedoch bestätigen.
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