Sachsen hat Deutschlands meiste Hochwasserschäden
Dresden - Nach einem heftigen Regen läuft der Keller oder die Garage voll - das ist ein Szenario, das laut Versicherungswirtschaft voriges Jahr in Sachsen besonders häufig eingetreten ist.
Überschwemmungen nach starken Niederschlägen oder Hochwasser haben 2025 im Freistaat so häufig Schäden verursacht wie in keinem anderen Bundesland.
Laut dem Naturgefahrenreport des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kamen hier auf 1000 Versicherte 9,6 Schäden.
Bundesweit lag dieser Wert bei 3,7. Insgesamt wurden sachsenweit rund 9000 Elementarschäden gemeldet.
Die durchschnittliche Schadenshöhe lag laut GDV-Report bei 1800 Euro.
GDV-Chefin warnt vor neuen Risiken infolge des Klimawandels
"Sturzfluten, Starkregen, schwere Stürme und immer mehr Hitzetage zeigen, dass wir uns auf veränderte Risiken einstellen müssen", sagte GDV-Chefin Anja Käfer-Rohrbach.
Die Versicherer gingen davon aus, dass sich die Schäden infolge klimatischer Veränderungen bis 2050 mindestens verdoppeln könnten.
Titelfoto: André März
