Sachsen will die Zielvorgaben bei Windenergie überprüfen

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Dresden - Sachsens Staatsregierung hat einen Antrag zur Evaluierung der Flächenziele 2032 für Windenergie eingebracht. Verhandelt werden soll das Papier bei der Energieministerkonferenz im November in Göttingen (Niedersachsen).

Sachsen pocht auf die Überarbeitung der Flächenziele 2032 für Windenergie. Dafür gibt es gute Gründe.
Sachsen pocht auf die Überarbeitung der Flächenziele 2032 für Windenergie. Dafür gibt es gute Gründe.  © Jan Woitas/dpa

Maßgeblich für die Überarbeitung soll der reale und prognostizierte Bruttostrombedarf Deutschlands sein, teilte das sächsische Wirtschaftsministerium mit.

Zudem solle der technologische Fortschritt mit höheren Leistungen, größeren Rotordurchmessern und mehr Volllaststunden der Windanlagen angemessen berücksichtigt werden. Eine Evaluierung ist auch im Koalitionsvertrag des Bundes vereinbart, so das Ministerium.

Sie biete die Chance, die länderspezifischen Flächenbeitragswerte so abzustimmen, dass sie die realen Potenziale und die Hindernisse vor Ort berücksichtigen, sagte Wirtschaftsminister Dirk Panter (52, SPD).

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"So stärken wir die Akzeptanz in den Regionen und sichern zugleich das bundesweite Gesamtziel verlässlich." Tatsächlich ist der Gegenwind gegen die Pläne im Freistaat hoch.

Der Bund verpflichtet Sachsen, bis Ende 2027 insgesamt 1,3 Prozent der Landesfläche für die Windenergienutzung auszuweisen. Bis Ende 2032 müssen es 2,0 Prozent sein. Sachsen hinkt den Zielen mit einem Anteil von 0,3 Prozent ausgewiesener Flächen bisher deutlich hinterher.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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