"Shtjefni-Arena": Gastro-Familie will sächsischem Verein neuen Stadionnamen verpassen

Von Sören Müller

Grimma - Die Heimspielstätte des FC Grimma, der Husaren-Sportpark, soll künftig einen neuen Namen tragen. Über die Umbenennung entscheidet der Stadtrat in seiner Sitzung in der kommenden Woche.

Der Husaren-Sportpark könnte bald einen neuen Namen bekommen.  © Medienportal Grimma/Sören Müller

Die Familie Shtjefni soll der neue Sponsor des Fußballclubs werden. Unter anderem betreibt sie das griechische Restaurant "Olympia" am Leipziger Platz in Grimma, das "Akropol Olympia", das "Taverna Klassikos" und das "Taverna Mistiko" in Leipzig.

Nach Angaben aus der Beschlussvorlage ist die Familie seit 2018 mit Grimma verbunden und hat den sechstklassigen Verein bereits in der Vergangenheit finanziell unterstützt.

Der Sponsoringvertrag ist zunächst für fünf Jahre vorgesehen und soll eine Verlängerungsoption enthalten. Als sichtbares Zeichen der Partnerschaft möchte der Sachsenligist seine Spielstätte deshalb in "Shtjefni-Arena im Husaren-Sportpark Grimma" umbenennen.

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Hintergrund ist die angespannte finanzielle Situation des FC Grimma. Der Verein hatte sich deshalb auf die Suche nach einem neuen Hauptsponsor gemacht und dabei bewusst auf einen regional verbundenen Partner gesetzt.

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Betriebskosten sollen durch Sponsoring gedeckt werden

Mit dem geplanten Sponsoring soll ein wesentlicher Teil der laufenden Kosten des Vereins abgesichert werden. Die jährliche Sponsoringsumme soll nach Angaben der Stadt ausreichen, um die Betriebskosten des FC Grimma während der Hauptsaison zu decken.

Das letzte Wort hat nun der Stadtrat. Stimmt das Gremium der Beschlussvorlage am 29. Oktober zu, erhält das Stadion offiziell den neuen Namen.

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