Spiele-Entwickler wollen auf der "gamescom" mitmischen
Dresden/Köln - Sachsen entwickelt sich immer mehr zum Tummelplatz für Entwickler von Computerspielen. Was die Branche schon draufhat, ist jetzt auf der "gamescom" in Köln zu sehen.
Ab Mittwoch präsentieren 25 Entwickler-Teams, Studios, Start-ups sowie Netzwerke und Institutionen auf der weltgrößten Gamer-Messe gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) das Know-how des sächsischen Games-Ökosystems.
"Der Bereich Games und Interaktive Technologien gehört als Teil der Softwareindustrie und der Kreativwirtschaft zu den wachstumsstarken Sektoren und besitzt großes Potenzial an der Schnittstelle zu den Industriebranchen und im Bildungssektor", sagt WFS-Geschäftsführer Thomas Horn (56).
Brennpunkt in Sachsen ist der "R42 Games Accelerator" in Leipzig. Dort können Start-ups - meist Ein-/Zwei-/Drei-Mann-Betriebe - etwa ein neunmonatiges Programm absolvieren, um den perfekten Start für ihre Geschäftsidee zu entwickeln.
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Ein weiterer Hotspot ist Dresden. Insgesamt gibt es nach WFS-Angaben rund 50 bis 80 Unternehmen der Branche im Freistaat.
Und da ist noch mehr drin: "Sachsen bietet zusammen mit seinen Hochschulen hervorragende Voraussetzungen, um sich als innovativer Standort für die deutsche Games- und Digitalwirtschaft zu etablieren", so Horn.
Titelfoto: Montage: Thomas Türpe, DPA